Produktionsablauf
 
Die Garantie für eine lange Lebensdauer
Runderneuerung ist nicht gleich Runderneuerung !

Erst wenn die Karkasse und der Runderneuerungslaufstreifen optimal aufeinander abgestimmt sind, kann ein Qualitätsreifen sein „2. oder 3. Leben“ bekommen. Reifen Müller stellt deshalb nicht nur die neueste Karkassenprüftechnik, sondern auch hochwertiges Laufstreifenmaterial zur Verfügung.
Des Weiteren arbeitet Reifen Müller mit Partnern zusammen, die über eine mehrjährige Erfahrung in der Runderneuerung verfügen. Speditionen und Transportunternehmen können also auf hochqualitatives Know-how bauen.
In der Hochsaison verlassen ca. 250 Reifen täglich unser Runderneuerungswerk.
Schritt 1
 
Karkassen Eingang & Prüfung
KK – Eingang
  • Jede KK wird individuell erfasst und gekennzeichnet
  • Überprüfung der erforderlichen Daten
KK – Prüfung:
  • Optische Prüfung
  • Shearographie
  • Druckprüfung
Schritt 2
 
Abrauen der Karkasse
  • Computergesteuerte Raumaschinen
  • Flexibles Handling
  • Exakte Raumaße
  • Exaktes Rauprofil
  • Optimale Oberflächenbeschaffenheit
  • Geringe Oberflächentemperatur
Schritt 3
 
Reifeninstandsetzung
  • Reparatur von Gummi und Unterbauverletzungen
  • Kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter
  • Sorgfältige Schadensausarbeitung und Schadensbegutachtung
  • ausschließliche Verwendung von Stahlgruber-Produkten
  • Enge, in der Praxis bewährte Reparaturtoleranzen
Schritt 4
 
Bindegummiextruder
  • Aufbringung des Bindegummis im warmen Zustand
  • Optimales Fliessen des Bindegummis in ausgearbeitete Verletzungen und in die Rauhoberfläche
  • Homogener, minimierter Materialauftrag
  • Reduzierter Lösungsmittelbedarf
  • Keine Lufteinschlüsse
Schritt 5
 
Automatische Belegung
  • Computerberechneter, gleichmäßiger Zugfaktor
  • Automatische Zentrierung
  • Belegung direkt nach Aufbringung des Bindegummis
  • Kontinuierlicher Profilübergang bzw. Profilverlauf
  • Anrollung mit Luftverdrängung von Innen nach Außen
Schritt 6
 
Einhüllen des Reifens
  • Unmittelbarer Andruck des Laufstreifens und der eingebrachten Pflaster durch Vakuum
  • Keine Verformungen des Profiles und Verrutschen des Laufstreifens
  • Keine oxidativen Einflüsse und andere Verunreinigungen vor Heizung
Schritt 7
 
Heizung / Vulkanisation
  • Niedriges Temperaturniveau (< maximaler Betriebstemperatur im Reifen)
  • gleichmäßige Temperaturverteilung im Kessel
  • Differenzdruckverfahren, d.h. homogener Andruck über gesamter Lauffläche
  • Heizungsprotokoll
  • Optimierte Heizzeiten
Schritt 8-10
 
Aushüllen / Reifenfinish / Endkontrolle
Aushüllen

Reifenfinish
  • Wasserlösliche Reifenfarbe

Endkontrolle
  • Optische Kontrolle jedes gefertigten Reifens